Nationale Zentrum für Touristisches Informations und Tourismusförderung TISMANA

Touristische Ziele

Das Gebiet um Tismana könnte in naher Zukunft zum Fremdenverkehrsschlager erster Klasse warden, wenn. ja wenn es halbwegs fremdenverkehrsschlager erschlossen ware.

Die günstigen Voraussetzungen sind gegeben: über 1.000 ha geschützte Naturreservate, Zeichen ältester Zeit (z.B. der Megalit’Jorgovan oder die Megalitsäule ’Mama’; die die Menhire im Gorganstal usw.), eindrucksvolle, kilometerweite Höhlen (u.a.die Hölen Sohodol, Chiciura, die Fledermaushöhle..). Zu den beeindruckendsten Naturreservaten gehört das 500 ha grosse Quellengebiet um das Dorf Isvarna und seine Schluchten mit endemischer Flora und Fauna. Ein weites Feld erwartet die Geologen und Speleologen in den Höhlen von Topesti mit ihren 150 km langen Gängen und ausgedehnten Hohlräumen.

Nicht zu vergessen die Haselnusshänge sowie der Maronenwald um Tismana und Gornovita.

Sozio-kultureller Anziehungspunkt der Gegend ist sonder ZWeifel das orthodoxe Frauenkloster Tismana.

Auf einer Anhöhe gelegen, etwas abseits vom Ort Tismana, mit seinen schroff herabfallenden Mauern und seinem wuchtigen aufstrebeden Turm hinterlässt es beim Ankömmling den Eindruck einer befestigten, autistischen Gebetsstätte.

Dem ist aber nicht so: die hier legenden Nonnen haben die schweren, dunklen Tore geöffnet. Oft akademisch gebildet, sind diese Frauen vernetzt mit vielen Bowohnern Tismana, freundlich und nicht selten geschäftstüchtig… aber, damit kein falscher Eindruck entsteht: das mehrmals am Tage zu leistende Stundengebet bildet den Kern und den Sinn ihres Tagesablaufs.

Historische Notizen zum Kloster: wahrcheinlich eine der ältesten Kulturstätten Rumäniens, wird sie historisch greifbar mit dem Klostergründer Nicodim im 14 Jahrhundert.

Mehrere Fürsten und Prinzen haben die Kirche und den Klosterraum im Laufe der Zeit erneuert, erweitert, befestigt oder verschönert.

Grosse Persönlichkeiten wie Vladislav, Dan I, Neagoe, und Matei Basarab und sogar Mircea del Alte.

Die Kirche, die wir heute sehen, geht grösstenteils auf einen Bau aus dem 16 Jh. Zurück (1542).

Der sozio-kulturelle Einfluss des Klosters Tismana strahlte bis in die ferne Umgebung aus. Mindestens ein halbes Dutzend alter orthodoxer Gebetsräume sind hervorhebenswert:

  • die Kirche ’zur frohen Botschaft’ am Eingang zur Tismana-Klamm;
  • die Kirchen in Ober-resp. Unter-Cioclovina (1714 u.1715) bemerkenswert sind die Gebetszellen;
  • DieHolzkirche in Gornovita (1764);
  • die Kirchen in Vanata (1714) und in Sohodol (1720).

Museen und Denkmäler

  • Museum für Folklore und Brauchtum (Tismana 2007)
  • Museum des Klosters Tismana.

Die beiden kulturellen Räume bewahren altes, aussterbendes handwerkliches Können früherer und aktueller Zeitzeugen (Teppiche, Dorfrachten, Gebrauchsgegenstände usw.).

Hervorhebenswert ist das Denkmal für gefallene einheimische Soldaten (Tismana 2002) sowie dasjenige in Gornovita, das an Capt. Ion Neferescu erinnert; unweit davon der Brunnen im Nereaz-Tal.

Ausflüge Zu Fuss oder teilweise per Auto können die vorhin beschriebenen Kulturdenkmäler besichtigt bezw. ’begangen’ werden.

Ausgangspunkte: das Kloster Tismana oder das Zentrum der Ostschaft.